5 gute Gründe, warum Radfahren froh und gesund macht | Selle Royal

5 gute Gründe, warum Radfahren froh und gesund macht

Bike Culture & Tips
5 gute Gründe, warum Radfahren froh und gesund macht
Juni 2018

Wer sich aufs Fahrrad schwingt, bewegt sich, und das tut dem gesamten Körper gut. Der Stoffwechsel wird angekurbelt, das Muskelgewebe baut Spannung auf, der Körper verbrennt überschüssiges Fett und vieles mehr.
So weit so gut, aber nichts Neues.
Was dagegen oft unterschätzt wird, ist das Zusammenspiel aller positiven Effekte einer Radfahrt auf Geist und Seele, und wenn wir objektiv sind, dann müssen wir zugeben, dass uns ein durchtrainierter Körper ohne ein entsprechendes geistiges Wohlbefinden nicht viel nützt.

Radfahren kann unserer Psyche viel Gutes tun. Hier nur einige Beispiele:

1) Radfahrer stehen weniger unter Stress als Autofahrer
Eine von Hewlett-Packard durchgeführte Studie hat gezeigt, dass der Puls eines Autofahrers, der zur Rushhour im Verkehr stecken bleibt, bis zu 145 Schläge pro Minute erreichen kann, mehr als doppelt so viel wie der durchschnittliche Puls eines durchschnittlichen gesunden Erwachsenen. Der Stresspegel von Autofahrern liegt höher als der von Kampffliegern oder Polizisten. Außerdem fühlen Autofahrer sich oft ohnmächtig angesichts der langen Staus, die sie ohne Ausweg zum reglosen Ausharren in ihren Autos zwingen, und das manchmal über Stunden.

2) Das Fahrrad fördert einen guten Schlaf
Eine von Forschern der medizinischen Fakultät der Stanford University durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass 20-30 Minuten Radfahren am Tag hilft, besser zu schlafen. Menschen mit Schlafstörungen, die regelmäßig Rad führen, schliefen, so die Studie, doppelt so schnell ein und schliefen zudem eine Stunde länger. Schließlich helfe uns, so Professor Jim Horne vom Schlafzentrum der Universität Loughborough, die Sonne, der wir beim Radfahren ausgesetzt sind, unseren Biorhythmus beizubehalten, außerdem senke sie den Cortisolspiegel im Körper, was dem Schlaf förderlich sei.

3) Radfahren ist gut für das Gedächtnis
Die University of Illinois hat ein Experiment mit einer Gruppe von Radfahrern durchgeführt: Wer sein Radtraining auch nur um 5 % gesteigert hatte, konnte seine Leistungen bei Mental-Tests sogar um 15 % verbessern. Anders gesagt, durch die körperliche Betätigung wurde die Bildung neuer Zellen im Hippocampus, dem Teil des Gehirns, der für das Gedächtnis zuständig ist, angeregt.

4) Radfahren macht gute Laune
Aufgrund der beim Radfahren verbrauchten Energie produziert das Gehirn Stoffe wie Endorphin, die unsere Laune verbessern. Außerdem verbessern sich durch regelmäßiges Radfahren unser Aussehen und damit unser Selbstbewusstsein: Wir finden uns schöner, fitter und sind daher eher bereit, uns selbst zu akzeptieren und zu gefallen und mit anderen in Beziehung zu treten.

5) Wer regelmäßig in die Pedale tritt, ist produktiver
Auch in diesem Fall haben jüngste Studien der University of North Carolina gezeigt, dass wer mindestens eine halbe Stunde am Tag Fahrrad fährt, nicht nur sein Krankheitsrisiko halbiert im Vergleich zu Personen, die sich wenig bewegen, sondern bei Arbeiten zu Hause oder an seinem Arbeitsplatz auch klarer denkt und schneller reagiert.
Dies rührt zum Teil daher, dass ein Radfahrer sein Verhalten häufig der Situation anpasst, auf die er beim Fahren trifft (beispielsweise plötzlich einsetzender Regen, Temperaturanstiege, Eis auf der Straße), und lernt, sich innerhalb kurzer Zeit darauf einzustellen.

Die Daten der Untersuchungen zeigen deutlich, dass Fahrradfahren uns wirklich helfen kann, ein hervorragendes körperliches und gleichzeitig auch psychisches Wohlbefinden zu erreichen.
Darum sei es nochmals gesagt: Radfahren hilft uns, unseren Lebensstil in jeder Hinsicht zu verbessern.

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