Auf Entdeckungsreise in Mittelerde | Selle Royal

Auf Entdeckungsreise in Mittelerde

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Auf Entdeckungsreise in Mittelerde
März 2017

Manchmal katapultiert uns eine Reise direkt in ein Abenteuer aus einem Buch, das wir zu anderen Zeiten gierig verschlungen haben. Und vielleicht haben wir, während wir bequem auf frisch gemähtem Rasen oder auf dem warmen Sand eines Strands lagen, uns in unserer Phantasie Monster und Drachen als Bewohner öden und wilden Heidelands vorgestellt.

Und dann geschieht es ab und zu, dass die Kulisse sich umkehrt: ohne uns dessen bewusst zu sein, werden wir zu den Hauptpersonen der Erzählung oder besser noch: vielleicht liest jemand in genau diesen Moment über uns! Dies ist genau das, was Roberto Cassa passiert, einem jungen Mann auf einem Fahrrad in Mittelerde, auf den Spuren der Hobbits. Anfang März ist er in Neuseeland angekommen, entschlossen, sich von der wilden Natur und der südlichen Hemisphäre erstaunen zu lassen und neue, faszinierende Lebensgewohnheiten zu erlernen.

Um eine Reise wie die von Roberto auf teils sehr unwegsamen Straßen bequemer zu machen, wurde Scientiageschaffen, der speziell für die Merkmale der Sitzknochen des Radfahrers modellierte und mit 3D skingel gepolsterte Sattel, um den Druck auf das Weichgewebe zu verringern und Stöße zu dämpfen. Robertos Drang, kennenzulernen, zu sehen und Herz und Geist der ihn umgebenden Welt zu öffnen, ist grenzenlos und weder Mühe noch Unvorhergesehenes schrecken ihn ab.

Und so ist er wenige Tage nach seiner Ankunft nicht verzweifelt, als er sich in mitten einer Sintflut wiedergefunden hat. Das Fahren war sehr anstrengend, doch ein wahrer Genuss für den Geist, denn unter dem strömenden Regen herumzufahren regte seinen Abenteuergeist unglaublich an. Um auch ja nichts zu verpassen, hat er trotz des widrigen Wetters Zorbing ausprobiert, eine neuseeländischen Erfindung, bei der man sich in einen riesigen durchsichtigen Ball begibt und den Hügel herunterrollt.

Was für eine fantastische Erfahrung!

Gleich danach ist er wieder in den Sattel gestiegen und hat sich nur darauf konzentriert, einen Platz zu finden, um sich vor dem schlechten Wetter zu schützen und für die Nacht auszuruhen. Um Unterkühlung zu vermeiden, hat Roberto einige Maßnahmen ergriffen, die er seit jeher anwendet: er isst sehr viel und hält nie an, um unangenehme Magenverstimmungen zu vermeiden. Beim Radfahren keine Musik hören zu können, was ein nicht zu kleines Problem, da er damit seinen Geist von Gedanken ablenkt, die gefährlich werden könnten: wenn man sich allein bei einem Gewitter, das kein Ende zu finden scheint, in einem fremden Land befindet und auch noch auf einem nicht überdachten Fortbewegungsmittel unterwegs ist, hat es die Angst leicht. Angst, sich plötzlich schlecht zu fühlen, es nicht zu schaffen, zu verzagen.

Doch Roberto weiß, dass alle Befürchtungen sich im Zaum halten lassen, wenn man einige präzise Regeln befolgt und sowohl die gute Laune als auch die Aufmerksamkeit nicht verliert. So hat er schließlich einen Campingplatz erreicht und da sein Zelt nunmehr vollkommen durchnässt war, kam er in einem Bungalow unter, in dem er sich trocknen, wärmen und ausruhen konnte.

Endlich ein wenig Bequemlichkeit, in der Erwartung, wieder in den Sattel zu steigen und auf das nächste Ziel zuzusteuern: das Dorf von Mordor! Wir werden die Spuren von Roberto auf seiner faszinierenden Reise auf zwei Rädern weiter verfolgen, doch erst einmal lassen wir ihn sich von den Anstrengungen des Tages erholen.

Alle im Artikel abgebildeten Fotos sind Originale und Eigentum von Roberto Cassa

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