Das fahrrad, meine entscheidung für ein gutes leben | Selle Royal

Das fahrrad, meine entscheidung für ein gutes leben

People & Partners
Das fahrrad, meine entscheidung für ein gutes leben

Ich heiße Martina, bin Italienerin und wohne in England. Mein Tagesablauf ist genau durchstrukturiert: ich stehe jeden Morgen um 6.15 Uhr auf und schaue zuallererst zum Fenster hinaus, um zu sehen, wie das Wetter ist. Mit einer Niederschlagsmenge von 836 mm pro Jahr ist Liverpool nicht gerade die ideale Stadt für einen Fahrradfreak wie mich.

Jeden Tag durchquere ich auf meinem Commuting Bike die Stadt von einem Ende zum anderen. Meine Beine bewältigen täglich mehr als 26 km auf den Straßen dieser Stadt. Aber meine Leidenschaft fürs Radfahren beschränkt sich nicht auf die Stadt. So liebe ich es etwa, mich in meiner Freizeit aufs Mountain Bike zu schwingen und die Hügellandschaften von Wales und Schottland zu erkunden. Wenn ich nach Hause zurückkehre, mache ich gerne Radtouren in den Alpen.

Radfahren hat jedoch nicht nur mit Geschwindigkeit zu tun, sondern dient im Gegenteil der Entschleunigung. Deshalb organisieren mein Lebensgefährte Edward und ich auch gerne richtige Radreisen. Dabei kann man nämlich das hektische Alltagsleben wunderbar hinter sich lassen, auf neue Art und Weise die Welt kennenlernen, einzigartige Orte zu sehen, die man sonst gar nicht erreicht hätte. Für uns ist ein Radurlaub ein tiefgreifendes, befreiendes und nahezu meditatives Erlebnis, das in gewisser Weise auch die Kreativität freilässt (die besten Ideen kommen mir immer im Fahrradsattel!).

Ausgehend von diesen Voraussetzungen haben wir dann unser letztes Ziel gewählt: Kuba. Wir wollten unbedingt an einen warmen und hellen Ort verreisen, mit Hügeln und Meer, an dem wir zumindest für die Zeit unseres Urlaubs das graue Klima Englands vergessen konnten. Und genauso war es dann auch. Im vergangenen April fuhren wir los und legten auf unseren mit Wasser und tropischen Früchten beladenen Fahrrädern in zehn Tagen 500 Kilometer zurück. Immer wieder mussten wir dabei bunten Krebsen ausweichen, die die Straße überquerten. In vollen Zügen genossen wir beim Radfahren das Klima, die Kultur und die wunderbare karaibische Natur.

Das Fahrrad ist also ein fester Bestandteil meines Lebens geworden. Deswegen lege ich auch viel Wert darauf, dass jedes Fahrradteil, das ich wähle, auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist, um maximalen Komfort zu erzielen. Und als ich den perfekten Sattel für mich suchte, konnte meine Wahl aus diesem Grund nur auf Selle Royal Scientia fallen.

Ich habe ganze zwei Stück davon: Scientia A>2, für mein Commuting-Bike und Scientia M>2, den ich für meine Fahrradreisen benutze. Sie berücksichtigen den Abstand meiner Ischiasknochen, eignen sich perfekt für meine Körperstruktur und meinen Fahrstil und passen einfach super zu mir.

Das Wohlbefinden, das ich beim Radfahren verspüre, hängt jedoch nicht nur mit dem Komfort zusammen, sondern auch mit dem Bewusstsein, dass ich etwas Gutes für die Umwelt, für meine Gesundheit und für die Gesellschaft tue. Das Fahrrad ist ein schnelles und preisgünstiges Verkehrsmittel, es trägt dazu bei, den Verkehr zu entstauen und senkt die CO2-Emissionen. Außerdem ist Radfahren eine ausgezeichnete Betätigung, um sich fit zu halten und senkt, wie eine vor kurzem im British Medical Journal veröffentlichte Studie belegt, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Abgesehen vom spezifischen Gebrauch, den man vom Fahrrad macht, glaube ich, dass Radfahren uns doch lehrt, unsere Grenzen zu erkennen und zu überwinden. Radfahren gibt uns ein Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit. Und es ist auch eine Disziplin, die immer mehr von Frauen betrieben wird. Teil dieser wachsenden Community zu sein, erfüllt mein Herz mit Freude und Stolz!

Aber das ist schon wieder ein anderes Thema, stay tuned...

.

 

 
Kommentare 0