Weihnachtsmann kommt von nun an auf dem Fatbike | Selle Royal

Die Rentiere können sich endlich ausruhen – der Weihnachtsmann kommt von nun an auf dem Fatbike

Bike Culture & Tips
Die Rentiere können sich endlich ausruhen – der Weihnachtsmann kommt von nun an auf dem Fatbike
Dezember 2017

Weihnachten öffnet uns die Herzen. Und nun mal ganz ehrlich – diese armen Tiere in der Heiligen Nacht zu einem solchen Kraftakt zu zwingen, ist doch nun wirklich nicht mit dem eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes vereinbar, oder? Deshalb würden wir dem Weihnachtsmann vorschlagen, das erste Geschenk des Jahres sich selbst zu überbringen: ein funkelnagelneues Fatbike.
Seit mehr als zehn Jahren sieht man diese besonderen Fahrräder mit den „fetten” Rädern immer öfter herumkurven und man kann durchaus sagen, dass sie sich unter den Geländefahrrädern heute absolut behaupten können. Aber vielleicht sind ihre besonderen Merkmale trotzdem noch nicht allen bekannt und deshalb möchten wir sie hier nun kurz vorstellen.

Die Idee zum Fatbike hatte gegen Ende der 80er Jahre der Inhaber eines kleinen Unternehmens in Alaska, der eine Lösung suchte, um sich leichter im Schnee fortbewegen zu können und deshalb doppelt so dicke Räder an ein Mountain Bike montierte. Etwa zur selben Zeit entwickelte auch jemand in New Mexico dieselbe Idee, um auf den Sanddünen der Wüste Radfahren zu können. Diese besonderen Fahrräder unterscheiden sich im Grunde genommen nicht sehr von einem Mountain Bike: Das einzige Merkmal, das anders ist, sind die Reifen, die entschieden breiter sind als die üblichen (fast 29 Zoll) und keinen Luftschlauch haben. Aus diesem Grund ist auch der Abstand zur Gabel, über die sie am Fahrrad befestigt sind, größer. Aber warum sollte der Weihnachtsmann ein Fatbike anstelle seiner treuen und zuverlässigen Rentiere wählen?

Das ist schnell gesagt: Da er in seiner Reise um die Weltkugel, zu allen Kindern der Welt, notwendigerweise Schnee, Sand, Regen, Schlamm und wer weiß welch andere Schwierigkeiten überwinden muss, ist die ideale Lösung ein Fortbewegungsmittel, das diese Widrigkeiten gewandt und leicht angeht. Die Größe der Fatbike-Reifen sowie ihr geringerer Druck dienen eigens dazu, eine bessere Bodenhaftung der Räder zu gewährleisten, besonders auf unebenem Gelände oder bei besonderen Wetterbedingungen, und somit die Kontrolle über das Fahrrad zu erleichtern. Der sehr niedrige Druck dieser enormen Reifen vergrößert zudem die Kontaktoberfläche zum Boden und gibt dem Biker das Gefühl, während der Fahrt „auf dem Wasser zu treiben“. Und das bringt verschiedene Vorteile: geringerer Kraftaufwand beim Pedale treten, geringere Sturzgefahr, größerer Komfort auch auf langen Strecken, einfacheres Fahren auch für Anfänger.

Dazu muss gesagt werden, dass allem Anschein zum Trotz Fatbikes nicht schwerer zu lenken sind als normale Fahrräder, eben weil ihre Räder voller Luft sind. Zudem gewährleisten sie von selbst eine stoßdämpfende Wirkung, so dass das Gewicht der Vorder- und Hinterradfederung eingespart werden kann. Sicher, Renngeschwindigkeiten können nicht erzielt werden, aber wenn man im Schnee oder in der Wüste Rad fährt hat man es im Grunde genommen doch nie wirklich eilig, oder?

Deshalb braucht der Weihnachtsmann auch nur ein bisschen früher loszufahren, anstatt seine Rundfahrt erst in letzter Minute zu beginnen und die Sache ist geritzt! Sollte ihn das Radfahren allzu sehr anstrengen, könnte er ein Elektro-Fatbike wählen, das in den letzten Jahren immer mehr Fuß fasst. Der Elektroantrieb würde ihm helfen, problemlos selbst schwierige Gelände zu bewältigen und der besonders bequeme Sattel würde seine weihnachtliche Reise noch komfortabler und entspannter machen. Auch für Geschenke ist Platz genug. Diese Mountain Bikes können nämlich sowohl mit Seitentaschen beladen werden als auch auf dem vorderen und hinteren Gepäcksträger Päckchen und Pakete transportieren.

Also, keine Ausrede: gönnen wir den Rentieren dieses Jahr einmal ihren wohlverdienten Urlaub!

 

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