Guck mal Mama: ohne Hände! Fahrradfahren: so lernt Ihr Kind es richtig! | Selle Royal

Guck mal Mama: ohne Hände! Fahrradfahren: so lernt Ihr Kind es richtig!

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Guck mal Mama: ohne Hände! Fahrradfahren: so lernt Ihr Kind es richtig!

Für jeden von uns kam irgendwann der Moment, an dem wir uns einer ganz bestimmten Herausforderung stellen mussten. Irgendwann war er plötzlich da, der Augenblick, in dem wir nicht mehr als Kleinkind wahrgenommen wurden und die phantastische Welt der „großen" Kinder betreten durften, die schon ganz tolle, für Autonomie-Anfänger wie uns völlig unvorstellbare Sachen machten: Alleine einschlafen zum Beispiel, die Hundeleine halten, ohne Stuhlaufsatz am Tisch sitzen und vor allem ... ohne Stützräder Fahrradfahren!

Letzteres sollten wir auf keinen Fall als Kleinigkeit abtun: es handelt sich nämlich um eine Art Übergangsritual, ein Punkt ohne Wiederkehr, der maßgebend zum Selbstvertrauen des Kindes beiträgt. Es gibt kein bestimmtes Alter, an dem dieser Schritt erfolgen sollte. Dieser sollte vielmehr vom Bedürfnis des Kindes, groß zu werden, bestimmt werden. Wie sollte man nun diesen besonderen Augenblick angehen, um Verunsicherungen und Verletzungen zu vermeiden? Jede Familie begegnet dieser Herausforderung auf ihre eigene Weise, einige mit schnelleren Erfolgen, anderen mit enormer Anstrengung und Mühe. Für alle aber gilt: es gibt kein Zurück mehr!

Also:

  1. Zuallererst weg mit den Kindersitzen, die noch auf Mamas oder Papas Rad montiert sind, eine starke Versuchung nach den ersten aufgeschürften Knien.

  2. Wählen Sie einen zugelassenen Kinderhelm und einen weichen Knieschutz, um die ersten unvermeidlichen Stürze weniger schlimm zu machen.

  3. Stellen Sie dann die richtige Sattelhöhe ein: wenn Ihr Kind sich unsicher fühlt, wird es sich als Erstes mit den Füßen abstützen, da ist es besser, wenn es den ganzen Fuß auf dem Boden aufsetzen kann.

  4. Stellen Sie sicher, dass die Bremsen funktionieren, aber nicht zu fest angezogen sind. Anfänger bremsen gerne plötzlich und fest und es besteht die Gefahr, dass das Vorderrad blockiert wird und das Hinterrad nach oben schnellt.

  5. Vermitteln Sie Ihren Kindern, dass sie gerade einen sehr wichtigen Moment erleben: sie wachsen und werden immer mehr Dinge ganz alleine machen. Nutzen Sie also die Gelegenheit, um sie anzuspornen! Lassen Sie Ihr Kind an den Entscheidungen um sein neues Fahrrad teilhaben. So kann es sich etwa aussuchen, welche Farbe der Helm haben soll, welche Klingel es haben möchte, welche Leuchten es unter dem Sattel haben möchte. Ja, vielleicht kann es sich ja sogar seinen Sattel selbst auswählen.

  6. Selle Royal weiß sehr wohl, dass auch angehende Radfahrer schon eigene Bedürfnisse und einen ganz persönlichen Geschmack haben, und hat daher eine eigens Kindern gewidmete Linie von Satteln und Zubehör entwickelt: die Linie Kids. Es handelt sich hierbei um vollständig handgefertigte Sättel, die mit Foam Matrix gepolstert sind, einem Schaum, der den für Anfänger notwendigen Komfort bietet, da er Stöße und Schwingungen dämmt. Außerdem können bequem sowohl kleine Leuchten als auch eine Satteltasche angebracht werden, um den ersten „Flitzer" ganz persönlich zu gestalten.

Dann brauchen Sie als Eltern nur noch viel Geduld und ganz ganz viel Liebe. Seien Sie darauf vorbereitet, mindestens eine Stunde lang in gebeugter Haltung verharren zu müssen, wahrscheinliche Frusttränen abzuwischen und mit enormer Begeisterung die erste allein durchgeführte Pedaldrehung zu feiern.

 

 

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