Im Sattel eines E-Bike: ein in jeder Hinsicht „elektrisierendes" Erlebnis | Selle Royal

Im Sattel eines E-Bike: ein in jeder Hinsicht „elektrisierendes" Erlebnis

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Im Sattel eines E-Bike: ein in jeder Hinsicht „elektrisierendes" Erlebnis

Mein erstes Mal auf einem E-Bike war in Kopenhagen, während einer Besichtigung der Altstadt, für die ich meine Zeit optimieren wollte. Ein langer Ständer voll weißer Fahrräder mitten in der Stadt, an der am Fredriksholm-Kanal entlang verlaufenden Allee - das erschien mir die beste Lösung für mein Zeitproblem.

Der Touch-Bildschirm auf dem Lenker zeigte mir (in meiner Sprache!) alle notwendigen Schritte an, um das Fahrrad aus dem Ständer zu nehmen, die anfallenden Gebühren zu bezahlen und durch die Stadt zu fahren - eine genaue Karte der ganzen Altstadt stand nämlich auch zur Verfügung. In Wirklichkeit war diese ganze Prozedur wesentlich einfacher, als mich an den unterstützenden Elektroantrieb zu gewöhnen, den ich noch nie ausprobiert hatte. Der auf dem hinteren Gepäckträger montierte Elektromotor machte das Fahrrad wesentlich schwerer als ich mir erwartet hatte, und gerade als ich mich fragte, welch einen Nutzen ein so schwer zu handhabendes Fahrrad haben könnte, begann ich unbewusst in die Pedale zu treten.

Nach der ersten Pedaldrehung geschah etwas völlig Unerwartetes: ein plötzlicher Sprung nach vorne ließ mich kreischen wie ein kleines Mädchen! Zum Glück begann das Fahrrad daraufhin sofort angenehm gleichmäßig zu fahren, man musste nur die mit den Beinen übertragene Kraft einteilen und sich durch den Elektroantrieb unterstützen lassen. Und so konnte ich dann das schöne Zentrum der dänischen Hauptstadt in vollen Zügen und ganz bequem genießen.

Diese Erfahrung hat mich zum Nachdenken gebracht, vor allem darüber, wie die unsachgemäße Benutzung eines Verkehrsmittels oft vor allem mit der unzureichenden Kenntnis seiner Eigenschaften und der Vorschriften, die seine Verwendung regeln, zusammenhängt. Also habe ich mich schlau gemacht und entdeckt, dass die E-Bikes auch Pedelec genannt werden, und der Fahrer nur dann vom Elektroantrieb unterstützt wird, wenn er selber in die Pedale tritt. Sobald das Fahrrad eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht, schaltet sich der Elektroantrieb selbsttätig aus.

Die Europäischen Richtlinien sind diesbezüglich sehr klar: ab dieser Geschwindigkeit hängt es von der Kraft des Radfahrers ab, ob er schneller fährt oder nicht. Um sicher zu gehen, ist es am besten, die volle Leistungskraft des Elektromotors für kompliziertere Situationen aufzusparen, wie etwa steile Steigungen oder wenn man besonders müde ist. In allen anderen Situationen verlässt man sich besser auf seine Beine und seine Puste! Die größte Schwierigkeit, der die meisten Radfahrer bei ihrem ersten Mal auf dem E-Bike begegnen, ist genau die, die ich auch erlebt habe: der plötzliche Ruck nach vorne.

Da braucht es schnelle Reflexe, um das Fahrrad aufrecht zu erhalten ohne mitten im Verkehr hinzufallen. Besondere Vorsicht sollte man auch in gewissen Situationen walten lassen, wie etwa auf rutschigen Böden, Straßenbahngleisen oder bei Regen: die im Vergleich zu einem normalen Fahrrad höhere Geschwindigkeit könnte zu schlimmen Stürzen führen.

Wenn man es täglich auf mehr oder weniger denselben Strecken benutzt, kann es von Nutzen sein, das E-Bike mit einer stoßgedämpften Sattelstütze auszustatten, vor allem wenn die Straße schlecht ist: diese kann die Fahrt nämlich wesentlich angenehmer machen. Auch der Sattel hat bei der täglichen Benutzung eines E-Bikes eine große Bedeutung: die technischen Merkmale, die Ergonomie und die Geometrie der Sättel variieren nämlich je nach Funktion des Fahrrads, auf das sie montiert werden sollen, da sie sich ja an die jeweilige Pedalbetätigung und Haltung des Fahrers anpassen müssen.

In den letzten zwei Jahren hat Selle Royal beschlossen, in die Entwicklung eines neuen Produkts zu investieren, das den Anforderungen und Bedürfnissen der E-Bike-Fahrer entspricht. Es wird zusammen mit einem international bekannten Design-Büro entwickelt und bald den unzähligen Fans des Unternehmens vorgestellt.

Jetzt sind wir natürlich alle neugierig, um was es sich handelt, also …keep posted!!!

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