Von Skopje nach Baku: 2000 km voller Emotionen | Selle Royal

Von Skopje nach Baku: 2000 km voller Emotionen

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Von Skopje nach Baku: 2000 km voller Emotionen
Oktober 2016

Zu einer langen Reise aufzubrechen ist jedes Mal ein großartiges Gefühl.
Und bricht man gemeinsam mit einem Menschen auf, den man seit jeher kennt und liebt, so ist dieses Gefühl noch wunderbarer.
Die Entscheidung, sich in den Sattel zu schwingen und zweitausend Kilometer lang durch die unbekanntesten Gegenden Europas zu fahren, macht die Reise dann zu einem echten, einzigartigen Abenteuer! Und genau das haben Blerim und Adrian gemacht, ein Vater und ein Sohn aus Deutschland, beide begeisterte Fahrradfreaks. Im Mai dieses Jahres flogen sie zusammen mit ihren Fahrrädern nach Skopje, Mazedonien. Dort startete ihre Tour voller wunderbarer Erlebnisse, schmerzender Muskeln, berührender Begegnungen und Reifenpannen. Die ersten 950 km führten sie durch Mazedonien, an den von kristallklarem Wasser umspülten Küsten Griechenlands entlang, immer weiter unter der brennenden Sonne der Mittelmeerküsten.
So eine lange und schwierige Strecke will mit den richtigen Mitteln angegangen werden. Deshalb beschlossen die beiden, auf dem Sattel Scientia, zu starten, der für anstrengende Unterfangen wie dieses bestens geeignet ist.

Jede Mühe und Anstrengung, alles Heimweh und jede Sehnsucht nach eintönigem Alltagsleben verflog, als sie die Stadt Istanbul vor sich liegen sahen, deren Schönheit sie sogleich in Bann riss.
Hier ruhte sich das „Father – Son – Worldtravel” –Team, wie sich Adrian und Blerim anlässlich ihrer Weltreise genannt hatten, fünf Tage lang aus und füllte sich Augen und Seele mit der Erhabenheit der Hagia Sofia, der überwältigenden Schönheit der Blauen Moschee und den bunten Farben der zahlreichen Märkte. Wie verlockend und einfach wäre es nun gewesen, länger in dieser gastfreundlichen Stadt zu verweilen, die Abenteuerlust jedoch drängte aufs Weiterfahren!

Und so brachen Vater und Sohn gestärkt zum zweiten Zwischenziel ihrer Reise auf: Georgien, ein Land, dessen unberührte Natur atemberaubende Landschaften geschaffen hat.
Über die Wurzeln der Bananen- und Bambusbäume, die an den Küsten des Schwarzen Meeres wachsen führte ihr Weg sie zu den imposanten Gipfeln des Kleinen und Großen Kaukasus und schließlich nach Aserbaidschan. Hier wurden sie begeistert und warmherzig empfangen, von einem Volk, das trotz der schwierigen politischen Lage den Wert der echten Gastfreundschaft bewahren konnte. So durften sie erst weiterreisen, nachdem sie etliche lokale Spezialitäten probiert hatten. Ihre Fahrräder bahnten sich nun ihren Weg durch Büffelherden und Kamele, die die Straßen des Landes bevölkern und fuhren an Schlangen und Hyänen vorbei, die sie neugierig beobachteten.
Bis sie schließlich das Ende ihrer Reise erreichten: die Stadt Baku. Hier gönnten sie sich ein paar Tage Ruhe und genossen das herrliche Panorama auf das Kaspische Meer, dann war es schon wieder Zeit, sich auf den Weg zu machen.

Auf den Weg nach Hause, diesmal. Nach sechsundzwanzig Tagen, über zweitausend Kilometern, zwölf Kilo leichter und mit unglaublich vielen Eindrücken, Erinnerungen und Gefühlen kehrten unsere Freunde nach Hause und in ihr Alltagsleben zurück – in Gedanken bereits bei ihrer nächsten Reise.
Wohin die sie wohl führen wird?

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