Radurlaub: So planen Sie eine Radtour
Das Gefühl von Freiheit, der Nervenkitzel der Entdeckung, die Freude am Erreichen: Eine Reise mit dem Fahrrad ist ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis – ein echtes Abenteuer auf zwei Rädern. Wenn du kaum erwarten kannst, dich in den Sattel zu schwingen, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst, mach dir keine Sorgen – du bist hier genau richtig. In diesem Artikel findest du die besten Tipps, um deinen ersten Fahrradurlaub zu planen.

Sich auf eine Fahrradtour vorbereiten – Wie man eine Fahrradrouten plant
Wie man eine Fahrradrouten plant
Eines der ersten Dinge, die man berücksichtigen sollte, ist die Wahl der Route. Wenn du eine Fahrradtour planst, ist es wichtig, dir über deine Fähigkeiten und dein Fitnessniveau im Klaren zu sein und dementsprechend eine Strecke zu wählen, die zu dir passt. Die eigentliche Reise beginnt bereits mit der Wahl der Route: Wenn wir „Fahrradrouten in meiner Nähe“ in eine Suchmaschine eingeben und uns vorstellen, eines Tages frei auf unbekannten Straßen zu fahren, hat unsere Reise in Wahrheit schon begonnen! Um diese Phase bestmöglich zu gestalten, recherchiere ausführlich – lies Artikel, Reiseführer und Blogs, sieh dir Videos an und verlasse dich auf die Tipps anderer Radreisender, um geeignete Routen zu finden.
Wenn du deine erste Radtour planst, wähle eine Strecke, die Teil eines Radwegenetzes ist und von anderen Radreisenden häufig genutzt wird. So kannst du dich besser vorbereiten und vermeidest es, auf abgelegenen Straßen unterwegs zu sein. Ob Rundreise (Start- und Zielort sind gleich), Streckentour oder Sternfahrt – teile die Route in Etappen auf und lade die GPX-Daten auf dein Smartphone oder Fahrradnavi.
Möchtest du dich nicht selbst um die Organisation kümmern? Dann ziehe eine geführte Radtour in Betracht. Viele Agenturen bieten Pakete an, die Route, Unterkunft und teilweise sogar Fahrradverleih und Gepäcktransport beinhalten – ideal für Einsteiger, die das Erlebnis unbeschwert genießen möchten.


Reiseräder: Welches ist das Beste?
Sobald die Route steht, ist es Zeit, über die Ausrüstung nachzudenken – beginnend mit dem Fahrrad selbst. Der Markt bietet unzählige Möglichkeiten: Trekkingräder, Gravelbikes, Mountainbikes, Rennräder, Falträder. Um das beste Reiserad zu finden, ist entscheidend, welche Art von Erlebnis du anstrebst.
Wenn du Europa auf Radwegen erkunden möchtest, ist ein gutes Trekkingrad (auch Tourenrad genannt) ideal: robuster Rahmen, Gepäckträger hinten (und manchmal vorne), Schutzbleche – ein komfortables und zuverlässiges Fahrrad. Für manche ist auch ein E-Bike eine hervorragende Option: Selbst ein leichtes oder faltbares E-Bike kann ein tolles Reiseerlebnis bieten.
Wenn du eine abenteuerlichere Tour planst, mit Steigungen und Offroad-Passagen, ist ein Gravelbike wahrscheinlich die richtige Wahl: sportliche Geometrie, vielseitige Reifen – schnell auf Asphalt, griffig auf Schotter – und ein Rennlenker für Komfort in jeder Situation.
Welcher ist der beste Reisesattel?
Nach etwas Recherche findest du sicher das passende Rad, aber das ist noch nicht alles. Auch mit der richtigen Sitzhaltung ist ein guter Sattel entscheidend, damit die Reise angenehm bleibt und keine Schmerzen hinterlässt. Ob für Damen oder Herren – ein bequemer Sattel sollte zu jedem Untergrund passen und auch auf langen Etappen Komfort bieten, um Rückenschmerzen, Knieprobleme oder Sitzbeschwerden zu vermeiden.
Selle Royal hat die Linie Adventure Time speziell für Radreisen entwickelt, darunter das Modell Vaia: bequeme Sättel mit ergonomischer Öffnung, die Druck entlastet – ideal auch für empfindliche Fahrer. Außerdem gibt es Explora: Sättel mit ergonomischem Kanal, der sich an die Körperform anpasst. Ergänzt wird das Sortiment durch Lookin Evo – mit recycelter Kunststoffbasis, Stoßdämpfungssystem und Royalgel™-Technologie: nachhaltig und ideal für lange Strecken.
Vaia Athletic
45°Vaia Moderate
60°Vaia Relaxed
90°Wenn dein Reisegefährte ein E-Bike ist, ist die ON-Serie perfekt für dich. Sie wurde entwickelt, um Sicherheit und Kontrolle auf langen Touren zu gewährleisten: flexible Seiten unterstützen die Tretbewegung, der erhöhte hintere Teil verhindert ein Zurückrutschen, und der gummierte „Soft Touch“-Griff erleichtert das Manövrieren zu Fuß. Alle Sättel sind wasserdicht und verfügen über das Clip & Go-System zum einfachen Befestigen von Selle Royal-Zubehör – kleine Details, die auf Reisen den Unterschied machen.
On Open Athletic
45°E-Bike Fahrradsattel, mit einer mittigen Aussparung zur Entlastung des Damms.
On Open Moderate
60°E-Bike Fahrradsattel, mit einer mittigen Aussparung zur Entlastung des Damms.
Auch die Respiro-Serie ist ideal für lange Touren, besonders bei warmem Wetter: Das Cool Cover-System reflektiert Sonnenlicht und hält die Satteltemperatur bis zu 25 °C niedriger als bei herkömmlichen schwarzen Sätteln. Der Belüftungskanal lässt Luft zirkulieren und sorgt für Frische. Der Scuff Guard schützt die Seiten, wenn das Rad abgestellt wird – perfekt für alle, die ihr Reiserad gerne fotografieren.
Wenn du Fahrrad und Sattel gewählt hast, fahre einige 30–40 km-Touren in deiner Umgebung, um Sitzposition und Setup zu testen. Diese kurzen Ausflüge helfen dir, dich an das Rad zu gewöhnen und notfalls Anpassungen vorzunehmen.
Was man auf eine Fahrradtour mitnehmen sollte – die wichtigste Ausrüstung
Beim Radreisen gilt eine einfache Regel: weniger ist mehr. Finde den richtigen Kompromiss zwischen Komfort und Gewicht. Je mehr du transportierst, desto anstrengender wird das Fahren. Vergleichen wir zunächst die verschiedenen Gepäck-Setups
Radtourismus vs. Bikepacking
Das klassische Touring-Setup besteht aus Gepäckträgern und Seitentaschen (Panniers). Beim Bikepacking dagegen wird das Gepäck direkt am Rahmen befestigt – an Sattel, Lenker und Rahmen – was das Gesamtgewicht reduziert und für alle Fahrradtypen geeignet ist.
Die Satteltaschen von Selle Royal lassen sich dank Integrated Clip System mit einem Klick anbringen; das Ventil zur Luftentfernung spart Platz für zusätzliche Kleidung. Es gibt sie in verschiedenen Größen – von der Small 0,6 L für Tagestouren bis zur Extra Large 7 L für mehrtägige Reisen.
Wichtig ist, das Gewicht gleichmäßig auf Vorder-, Mittel- und Hinterteil des Fahrrads zu verteilen und die Taschen ordentlich zu packen – so bleibt alles griffbereit und stabil.


Die Ausrüstung hängt stark von der Jahreszeit und den Wetterbedingungen ab. Leichte, funktionelle und nachhaltige Materialien sind ideal – wenige, aber gute Teile. Wenn du in kältere oder regnerische Regionen reist (z. B. Island), bereite dich gut vor, um auch bei schlechtem Wetter im Sattel zu bleiben.
Grundausstattung für Reparatur und Pflege:
● Ersatzschlauch
● Reifenheber
● Minipumpe (idealerweise mit Manometer)
● Kettennieter und Kettenschloss
● Multitool (wie dieses, das hinten an den Sattel passt)
Zum Fahren:
● zwei Trinkflaschen
● Kabelbinder
● Vorder- und Rücklicht
● Powerbank und Kabel
● Fahrradcomputer
● Schloss, falls nötig
Praktische Tipps – Unterkunft: Zelt, Camping oder Unterkunft?
Diese Wahl beeinflusst die Logistik und die Ausrüstung. Wenn du in Unterkünften übernachtest, achte darauf, dass sie Fahrräder akzeptieren, und informiere dich über Frühstückszeiten – im Sommer lohnt es sich, früh zu starten, um die Mittagshitze zu vermeiden.
Zelten bietet Freiheit, erfordert aber Verzicht auf Komfort wie eine heiße Dusche am Abend. Wenn du komplett autark reisen willst, brauchst du Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kochset und Lebensmittel – das erhöht das Gewicht.
Manche schwören auf das freie Campen und das Abendessen unter den Sternen, andere bevorzugen Dusche und Abendessen im Gasthof. Wenn du noch nicht weißt, was zu dir passt: probiere es aus – Erfahrung ist der beste Lehrer.
Wie man mit dem Zug und Fahrrad reist
Mit dem Zug zu reisen ist bequem, effizient und umweltfreundlich. Jedes Land (und oft jede Region) hat eigene Regeln für den Fahrradtransport. Hier die wichtigsten Punkte für Italien:
● In Regionalzügen mit Fahrrad-Symbol ist die Mitnahme immer erlaubt, meist gegen eine geringe Gebühr (in einigen Regionen kostenlos).
● In Intercity-Zügen kann ein Fahrradplatz reserviert werden – Wagen Nr. 3 hat sechs Stellplätze.
● In Hochgeschwindigkeitszügen ist der Transport nur möglich, wenn das Fahrrad zerlegt und in einer Tasche verpackt ist.
● Klappräder sind in allen Zügen erlaubt.
Auch viele internationale Züge verfügen über spezielle Fahrradabteile. In Europa ist der Transport in der Regel möglich, aber Preise und Bedingungen variieren – informiere dich daher im Voraus auf der Website der jeweiligen Bahn.

Reisen lehrt
Radreisen ist ein Ausdruck von Freiheit – jede Tour ist ein kleines, großes Abenteuer. Ob Lateinamerika oder ein Wochenende im Monferrato – wichtig ist die Fähigkeit, sich an unerwartete Situationen anzupassen. Sie sind es, an die du dich später am meisten erinnerst.
Plane deine Tage so, dass du Zeit hast, die Landschaft zu genießen, anzuhalten, Fotos zu machen, und Einheimische sowie regionale Spezialitäten kennenzulernen. Lass dir Zeit – beim Radreisen zählt nicht das Ziel, sondern der Weg.
Auch das könnte Sie interessieren:

#Ride #Love #Share: Porträts von Radfahrern
Ein Fahrrad ist ein Fortbewegungsmittel, das aus einem Rahmen und Laufrädern besteht und hauptsächlich durch Muskelkraft angetrieben wird. Stellt man jedoch Radfahrern die Frage "Welche Bedeutung h...

#Ride #Love #Share: Portraits ganz gewöhnlicher Fahrradfahrer, die einfach geboren wurden um Radzufahren!
#Ride #Love #Share geht mit drei weiteren gewöhnlichen Fahrradfahrern weiter – und mit ihren außergewöhnlichen Geschichten!

#Ride #Love #Share: Portraits ganz gewöhnlicher Fahrradfahrer— mit überwältigendem Enthusiasmus!
Wir leben in einer Zeit des Fahrradbooms, in der die Stimmen für alternative Fortbewegung, lebenswertere Städte und neuartige Lebensstile sich immer lauter bemerkbar machen.



































